Unter einer Fachschaft versteht man die gesamte Studierendenschaft eines Fachbereichs. Die Fachschaft Sowi sind damit alle, die das Unterrichtsfach Sozialwissenschaften studieren. Wir sind der Fachschaftsrat, eure gewählte Interessensvertretung für diesen Fachbereich und wir setzen uns für euer Studium ein. Dazu vermitteln wir bei Problemen zwischen Studenten und Dozenten, organisieren die Orientierungsphase für die Erstsemester, helfen euch bei Fragen rund um den Studienverlauf und entsenden Ratsmitglieder in die Prüfungsausschüsse der Fächer. Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr alle wichtigen Informationen über uns und unsere Arbeit.

Bei tiefer gehenden Problemen könnt ihr euch an unsere Vertrauenspersonen wenden. Ansonsten seid ihr jederzeit recht herzlich eingeladen, in unseren Sprechstunden und bei den (stets öffentlichen) Ratssitzungen vorbeizuschauen.


Was bringt es mir, mich im Fachschaftsrat zu engagieren?
Zunächst lernst du, gerade in den ersten Semestern, viele neue Leute im Fachschaftsrat näher kennen. Diese sind meistens bereits erfahren und können dir sagen, wie man das Studium in deinem Fach am besten meistert. Diese Insidertipps können dir viel Zeit ersparen. Auch bekommst du hier aus erster Hand Eindrücke von Auslandsaufenthalten, Praktika, Prüfungen und Abschlussarbeiten. Auch wenn du z.B. mal nicht bei Hausarbeiten weiterkommst, hast du immer schnell mal jemanden aus der Fachschaft zur Hand, der sich mit einem Thema besonders auskennt oder weiß, was der jeweilige Dozent von dir verlangt.

Dozenten sind auch ein wichtiges Thema. Mit diesen wirst du nämlich während deiner Zeit im Fachschaftsrat sehr viel persönlichen Kontakt haben. Du bist Vermittler zwischen Dozenten und Studierenden, d. h. bei einem Konfliktfall vermittelst du. Als Vertretung der Studierenden ist es wichtig, den Dozenten Feedback zu geben. Bei der Vergabe von Jobs für studentische HIlfskräfte, der Vergabe von Erasmus-Plätzen oder Stipendien haben Lehrpersonen so bereits einen Eindruck von deinem Engagement gewinnen können.

Natürlich kostet Fachschaftsarbeit etwas Zeit. Bedenke aber, dass dir, wenn du einige Semester im Fachschaftsrat bist, 1-2 Semester mehr Bafög gewährt werden können. Weiterhin gleicht sich der Zeitverlust durch Insidertipps und gegensetige Unterstützung häufig wieder aus.

Wirklich wichtig ist auch einfach dein Mitspracherecht. Du kannst gezielt Probleme im Fachschaftsrat ansprechen und an deren Lösung nach deinen Vorstellungen mitarbeiten.

AM WICHTIGSTEN: Es macht eine Menge Spaß, Aktionen zu planen wie die O-Phase, Fachschaftsgrillen, Kneipentouren uvm.!

Warum aber ist Fachschaftsarbeit so wichtig? Was würde passieren wenn wir keine Fachschaftsräte hätten?

Wenn ein Fachschaftsrat nicht genug Mitglieder hat und sich auflösen muss, passiert folgendes:

  • Es gibt dann keine Selbstbewirtschaftungsmittel mehr für den Fachschaftsrat, das heißt es kann nichts mehr für die Studierenden auf Fachschaftskosten finanziert werden
  • Daraus ergibt sich, dass auch viele Veranstaltungen entfallen, da keiner sie mehr organisiert bzw. bezahlen kann
  • das gilt auch für die Ophase! Niemand außer der Studienberatung des Instituts wird die Studienanfänger beraten, d.h. keine Kneipentouren, keine Campusführungen, kein Stundenplanbasteln, etc.
  • keine Vertretung in höheren Gremien wie z.B. der FsRK
  • keine Vertretung gegenüber Dozenten und dem Institut und somit kein Vermittlungspartner
  • keine Sprechstunden, keine Altklausuren, keine Hilfestellung oder Ansprechpartner.
  • man kann nur noch bei Verbesserungsvorschlägen oder Beschwerdenzum Studium höhere Instanzen ansprechen, wie das Institut selbst oderdas Beschwerdemanagement
  • In den meisten anderen Gremien, z.B. Fakultätsrat oder Prüfungsausschuss oder Qualitätsverbesserungsmittelkommissionsitzen engagierte Studierende aus Fachschaften, da diese den direkten Bezug dazu haben. Wenn sich niemand mehr engagiert, fallen auch diese weg, d.h. man kann im Institut und der Fakultät weniger bis gar nicht mehr mitreden.

Nach: Homepage der Fachschaftsrätekonferenz